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HOCHLEISTUNGSFÄHIGE KÜCHENBETRIEBE – GESUNDHEIT

Man nimmt an, dass schlechte Raumluftqualität für die Zunahme an akuten Erkrankungen der Atemwege, Symptome von SBS (Sick-Building-Syndrom), Asthma und Allergien verantwortlich ist. Dies wiederum kann zu Fehlzeiten oder Produktivitätsverlust führen.
Gewährleistung einer gesunden Küchenumgebung

  • Verbessertes thermisches Wohlbefinden dank Haltons ganzheitlichem Designansatz
  • Technische Lösungen
    • Geringe Emissionen von Materialien – natürlich und getestet
    • Leichte Produktreinigung
    • Einstellbarer Zuluftvolumenstrom – Designverfahren und bedarfsgesteuerte Ventilation
    • Kanalausrichtung – Ausrichtklappen
    • Ausreichend Frischluft an AHU-Klappen
  • Prozess
    • Bau (Konstruktion, Inbetriebnahme, Wartung, Prüfung)
    • Verwendung von Innenraumklassifizierung

Die als neutral empfundene thermische Komfortzone ohne negative gesundheitliche Auswirkung liegt zwischen 17 und 31 °C (Weihe 1987, World Health Organization 1990).

Küchen müssen stets mit einer Klimaanlage ausgerüstet werden, damit ein ganzjährlich angemessenes Raumklima gewährleistet werden kann. Ohne mechanische Kühlung steigt die Temperatur in der Küche in den Sommermonaten zeitweise auf über 30 °C. Temperaturen in dieser Höhe können die Arbeitsleistung erheblich beeinträchtigen.

Außerhalb der thermischen Komfortzone werden Symptome des Unwohlseins und gesundheitsgefährdende Symptome indiziert (siehe Tabelle Gesundheitsrisiken). Wenn eine Küchenhaube nicht in der Lage ist, die schlechte Luft aus dem Küchenbereich zu binden, erhöhen sich sowohl Feuchtigkeit als auch Temperatur, und Schadstoffe verbreiten sich im gesamten Küchenbereich und möglicherweise bis in die umliegenden Speise- und sonstigen Räume. Eine wirksame Schadstoffentfernung ist bei Restaurants, in denen der Kochbereich nahe am Kundenbereich liegt, von zentraler Bedeutung.

 Veröffentlichungen

Risto Kosonen: Literature Review on Health and Productivity Factors in Kitchens

Untersuchungen

Veröffentlichte Untersuchungen zeigen deutlich, welche Gesundheitsrisiken mit dem Kochen verbunden sind.  Thiebaud (1995) legte dar, dass der durch gebratenes Schwein und Rind entstehende Dunst erbgutschädigend ist. Köche sind daher relativ hohen Konzentrationen von erbgutverändernden und krebserregenden Schwebstoffen ausgesetzt.  Vainiotalo (1993) führte an acht Arbeitsplätzen Messungen durch.  Die Untersuchungen ergaben, dass Kochdünste gefährliche Komponenten enthalten.  Außerdem wurde festgestellt, dass Küchenpersonal relativ hohen Konzentrationen von erbgutschädlichen Schwebstoffen ausgesetzt ist.

Obschon Zigarettenkonsum als häufigste Ursache von Lungenkrebs angesehen wird, erklärt dies nicht hinreichend die epidemiologischen Merkmale von Lungenkrebs bei asiatischen Frauen die selten Raucherinnen sind, jedoch relativ häufig an Lungenkrebs erkranken.  Ng (1993) ermittelte, dass über 97 % der Frauen in Singapur Nichtraucherinnen sind.  Daher sind als mutmaßliche Quellen für Raumluftverschmutzung passives Rauchen und Kochen anzusehen.  Bei dieser Untersuchung zeigte sich, dass ein höheres Auftreten von Atemwegsymptomen mit der allwöchentlichen Tätigkeit des Gaskochens verbunden sind.  Außerdem fand man eine statistische Beziehung zwischen chronischem Husten, Auswurf und Atemlosigkeit bei Anstrengung.

Diese Untersuchungen stellen heraus, wie wichtig gut durchdachte Lüftungsanlagen in Küchen sind.

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